Impressum Gästebuch 

Berichte



 | Seite 1  2 3  4  5  6  | 

19.10.12 by keunemann

Neue Aufgaben für alten Rettungswagen

Alt, aber noch nicht am Ende: Ein ausgemusterter Rettungstransportwagen (RTW) der Feuerwehr Bremerhaven wird rund 2000 Kilometer östlich der Seestadt wieder in den Einsatz gehen. Als Spende an einen Hilfsverein aus der ukrainischen Stadt Kirowograd.
%4
Spende für guten Zweck: Stadtrat Jörn Hoffmann (rechts) überreicht die Übertragungsurkunde für den Rettungswagen an den Ukrainer Dr. Mykola Tkatsch. Mit dabei (von links): Fahrer Wladimir Cherednyk, Feuerwehr-Chef Jens Cordes und Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken.


Den ausrangierten Rettungswagen übergaben Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken und Feuerwehr-Dezernent Jörn Hoffmann (beide SPD) am Donnerstag an Dr. Mykola Tkatsch, Vorstandsvorsitzender des humanitären Vereins „Die Krankenkasse“. Vermittelt wurde die Aktion von der Hilfsorganisation „Hiob“.
„In Bremerhaven brauchen wir den Rettungswagen nicht mehr“, sagte Hoffmann. „Wir haben ihn durch ein moderneres Fahrzeug ersetzt.“ In Kirowograd werde es aber eines der modernsten Fahrzeuge sein, unterstrich der Stadtrat.
In rund 10 000 Einsätzen war der Wagen mehr als 230 000 Kilometer auf den Straßen der Stadt unterwegs. Dank der Wartung in der Werkstatt der Feuerwehr sei der neun Jahre alte RTW aber in einem guten Zustand. „Wir sind uns darum sicher, dass er in Kirowograd gute Dienste verrichten wird“, sagte Beneken.
Davon ist Tkatsch überzeugt: „Das Fahrzeug wird uns helfen, Kranke zu transportieren und Hilfsgüter an Kinderheime zu liefern.“ Tkatsch spricht aus Erfahrung. Bereits 2005 konnte er sich über einen von „Hiob“ vermittelten Rettungswagen aus Bremerhaven freuen. Und der, so versicherte er, leiste in Kirowograd noch immer treue Dienste.

Bericht Nordsee Zeitung
vom 12.10.2012
von Dennis Paasch



Geändert von keunemann am 19.10.12



19.10.12 by keunemann

„Mama“ gibt vier Wochen lang alles

„Mama, passt“, sagt der kleine Denys, grinst und sucht nach dem nächsten Puzzleteil. Denys kommt aus der Ukraine und wohnt in einem Heim. „Mama“ ist Susanne Arp aus Bremerhaven. Mama für vier Wochen. „Am liebsten würde ich ihn gar nicht mehr abgeben“, sagt Arp und drückt den kleinen Denys fest an sich.
%4
35 Kinder aus der Region Kirowograd in der Ukraine sind seit dem 8. Juli in der Seestadt zu Gast. „Zum Erholungsurlaub“, so Marina Kargoscha, Vorsitzende des Fördervereins Hiob.
Der Verein unterstützt die ukrainischen Heimkinder und versucht, einen Teil von ihnen vier Wochen im Jahr in Familien in Bremerhaven unterzubringen. „Die Kinder sollen einmal erleben, was ,Familie‘ bedeutet. Die ganze Aufmerksamkeit nur für sich zu haben, das kennen die Kinder aus dem Heim ja gar nicht“, erzählt Kargoscha.
Denys genießt das Leben bei Susanne Arp. Kuscheln, Spielen und bekocht werden. Der Fünfjährige klebt an seiner „Mama“, und seine „Mama“ an ihm. „Die Nacht, bevor die Kinder gekommen sind, konnte ich gar nicht schlafen. Ich war so aufgeregt“, erzählt die Mutter einer 22-jährigen Tochter. „Jenny ist vor anderthalb Jahren ausgezogen. Seitdem fehlt mir das Leben mit einem Kind sehr, ich genieße die Zeit jetzt mit Denys“, erzählt die 43-Jährige.
Die größte Sorge war die Verständigung. Denys spricht kein deutsch, Susanne Arp kein ukrainisch. Beide benutzen viel Mimik und Gestik im Umgang miteinander. „Wir haben unsere eigene Sprache entwickelt. Außerdem ist es erstaunlich, wie schnell Denys lernt. Nach zwei Tagen konnte er das Kinderlied ,Bruder Jakob‘ auf deutsch singen“, staunt Arp darüber, wie schnell ein Fünfjähriger eine neue Sprache aufsaugt.
24 Stunden am Tag die volle Aufmerksamkeit – für Denys eine ganz neue Erfahrung, für Susanne Arp eine Herausforderung, die sie lange vermisst hat. „Plötzlich koche ich wieder Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und verbringe Nachmittage auf dem Spielplatz.“ Bei dem Wort Spielplatz strahlt der Fünfjährige und klatscht Susanne Arp auf die Brust: „Mama, Spielplatz!“
Abschied am Sonntag
Von der Erfahrung in einer Familie zehren die Kinder noch viele Jahre, meint Marina Kargoscha. Die Mutter und Adoptivmutter hat den Verein und den Besuch der Heimkinder zusammen mit ihrer Mutter vor 13 Jahren ins Leben gerufen. Zum elften Mal sind in diesem Sommer Kinder aus dem Heim „Barwinok“ in der Seestadt zu Besuch. „Die Kinder sind 4 bis 17 Jahre alt. Manche waren schon öfter hier. Die freuen sich immer wieder riesig auf ihre Gasteltern“, so die Hiob-Vorsitzende. Eine Hafenrundfahrt, ein Besuch im Spielpark Leherheide und ein Nachmittag im Seniorenheim sind einige Aktionen, die der Verein für die Kinder und Gasteltern organisiert.
„Ich habe mich so schnell an Denys gewöhnt, ihn am Sonntag wieder zurückfahren zu lassen, wird ganz schwer. Vorher will ich noch ein Fotoalbum für ihn basteln“, sagt „Mama“ Susanne und wischt sich eine Träne von der Wange.

Bericht aus der Nordsee Zeitung
vom 31.07.2012
Von Lina Friedrich




Geändert von keunemann am 19.10.12



20.07.12 by keunemann

Bunter Nachmittag mit den „Grauen Panthern“

Der Senioren-Schutz-Bund „Graue Panther“ Bremerhaven e.V. hatte, unsere Gastkinder aus der Ukraine, am Freitag, den 13.07.2012, zu einem fröhlichen Nachmittag, in den „Senioren Treffpunkt Kogge“ eingeladen.
%4

Der bunte Nachmittag wurde durch etliche Spenden finanziert und in 2012 schon zum dritten mal von den „Grauen Panthern“ organisiert. Es gab für die Kinder, dessen Erzieherinnen und die Gasteltern Kuchen, Kekse und Getränke. Die Grauen Panther, mit Frau Mainzer als 1. Vorsitzende, hatten einige Überraschungen für unsere „kleinen“. So bekamen alle Kinder zur Begrüßung Papier-Kronen aufgesetzt.
Der Zauberkünstler Hans mit seiner Assistentin Karin, waren der Höhepunkt für die Kinder, unsere „kleinen“ saßen im Halbkreis vor der Bühne und sahen dem Zauberer gespannt zu. Das ein oder andere Kind durfte dem Zauberer bei seinen Tricks helfen. Olga Hennicke, vom Verein HIOB, übersetzte in russischer Sprache.
%4
Frau Mainzer übergab 50 gestrickte Garnituren aus je einem Schal, einer Mütze, einem Paar Handschuhen und einem Paar Strümpfen an den Verein HIOB e.V.
Über 40 Frauen und Männer aus Bremerhaven und Umgebung, sowie aus der Schweiz hatten an den wärmenden Sachen mit gestrickt. Die Garnituren werden den Weg in die Ukraine, im Reisebus, mit den Gastkindern zusammen am 05.August 2012 antreten.
Auch an die im Heim verbliebenen Kinder wurde gedacht, so gab es zusätzliche Spenden an Keksen und Schokolade.
%4

Als kleines Abschiedsgeschenk erhielten alle Gastkinder noch ein Malheft, Stifte, einen selbstgenähten Wichtel, ein Plüschtier, Schokolade und Süßes. Von dem Zauberer bekam jedes Kind, je nach Wunsch, eine aus einem Luftballon geformte Figur.

Der seit 1992, eigenständig, in Bremerhaven aktive, Senioren-Schutz-Bund „Graue Panther“ wird sich auch dieses Jahr wieder im Dezember, bei der „Großen Weihnachtspäckchen Aktion“ unseres Vereins beteiligen.

Der Vorstand, unseres Vereins HIOB e.V., bedankt sich auf diesem Wege, nochmals ganz herzlich bei Frau Mainzer und ihren 25 aktiven Frauen und Männern für ihre ständige Unterstützung und bei allen Beteiligten dieses tollen Nachmittags.


Heiko Milbrandt
19.07.2012






Geändert von keunemann am 26.09.12



16.07.12 by keunemann

Großeinsatz für ihre Schützlinge - Marina Kargoscha leitet Verein HIOB e.V.

Sie hat das Erbe ihrer Mutter angetreten, führt die großartige Arbeit Lisa%4 Kargoschas für den Verein HIOB e.V. fort. Als dessen Vorsitzende ist Marina Kargoscha derzeit im Dauereinsatz. Denn wie in jedem Jahr hat der Verein auch diesem Sommer Waisenkinder aus Kirowograd/Ukraine nach Bremerhaven eingeladen.

Noch bis zum 5. August erholen sich die 36 Kinder im Alter zwischen drei und sechszehn Jahren in Gastfamilien. Vier Wochen erfahren sie dabei einen Alltag, der so ganz anders ist, als der in ihren armen Heimat. "Kartoffeln, Kohl und Brot sind die Grundnahrungsmittel der Kinder in dem Heim. Viele sind sehr dünn", erzählt Marina Kargoscha. Kein Wunder, dass viele von ihnen die Gelegenheit nutzen und hier unter anderem ihre Lust auf Südfrüchte stillen. "Bananen, Kiwis, Ananas stehen bei den Kindern hoch im Kurs", weiß die 48-Jährige. Was sie außer Viatminen noch "tanken" ist, die Aufmerksamkeit ihrer Gasteltern. Die Kinder leben normalerweise in Gruppen von 25 Kindern, kennen kein Familienleben", so Marina Kargoscha.

Damit Kinder und Gastfamilien so zugeordnet werden, dass ein möglichst optimales Zusammenspiel ermöglicht wird, hat Marina Kargoscha in den vergangenen Monaten einen logistischen und organisatorischen Kraftakt hinter sich gebracht. "Glücklicherweise kann ich mich voll und ganz auf den Vorstand verlassen.Dessen Mitglieder haben mich in jeder Hinsicht vorbildlich unterstützt", ist Marina Kargoscha froh. Nun gilt es, die Zeit bis zur Abreise mit schönen Erlebnissen zu füllen.

Am vergangenen Freitag waren die kleinen Gäste bereits in den Senioren-Treffpunkt "Kogge" zu einem bunten Nachmittag mit einem Zauberer eingeladen.
Eher ernsthaften Charakter hatte ihr Besuch im Gesundheitsamt, wo sie gründlich untersucht wurden. "Ich bin froh, dass wir hier mittlerweise ein sehr großes Netzwerk aufgebaut haben", sagt Marina Kargoscha. Und dennoch: Hilfe wird noch in Form eines Orthopäden und eines Augenarztes benötigt, die erkrankte Kinder behandeln. Und auch Geld- und Sachspenden (Konto: 2605562, Bankleitzahl 29250000, Sparkasse Bremerhaven) werden dringend gebraucht: "Den Kindern im Heim fehlt es an allem, von Seife bis zu haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln oder Reis."

Gestärkt an Seele und Körper sollen sie nach dem Urlaub die Rückreise antreten.
"Für die Gasteltern ist es hart, die Kinder wieder gehen zu lassen. Da stehen dann gestandene Männer am Bus und weinen", berichtet die Vorsitzende Marina Kargoscha. Und die Kinder? "So hart ihr Leben in dem Heim aus unserer Sicht auch ist: Es ist ihr Zuhause. Sobald der Bus die Stadtgrenze verlassen hat, steht die Freude und die Heimkehr im Vordergrund", ist die Erfahrung die Marina Kargoscha während der vergangenen Jahre gemacht hat.

Bericht Sonntagsjournal vom 15.Juli 2012 von Andreas Lammers



Geändert von keunemann am 20.07.12



06.05.12 by keunemann

Flohmarkt der Grundschule Bokel

Am Samstag, 05.05.2012 veranstaltete der Schulelternrat der Grundschule Bokel%4%4 einen Flohmarkt. An mehr als 40 Ständen wurde Trödel, Spielzeug, Bücher, Kleidung und vieles mehr angeboten. Ein Kuchenbüffet mit kalten und warmen Getränken sorgte für das leibliche Wohl.
Der Verein HIOB war eingeladen, am Ende der Veranstaltung, nicht verkaufte Waren, als Spende für die Kinderheime in der Ukraine entgegen zu nehmen.
Wir konnten in der Aula, der Schule einen Info-Stand aufbauen.
Es wurden etliche Flyer verteilt und der Verein informierte über seine Arbeit, über die Kinderheime der Ukraine.
Schon während des noch laufenden Flohmarktes wurden die ersten Spenden an unserem%4%4 Stand abgegeben. Zum Ende des Flohmarktes stapelte sich ein riesiger Berg aus Kinderbekleidung, Plüschtieren, Brettspielen, Büchern, Puzzle, Spielzeugautos, Bällen, Puppen und vielen anderen tollen Sachen. Die gespendete Menge war überwältigend.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern. Besonderer Dank geht an Frau Kerstin Mangels, die den Kontakt zu unserem Verein HIOB e.V. aufgenommen hatte.

Heiko Milbrandt
06.05.2012



Geändert von keunemann am 16.07.12


Nächste Termine

Spendenkonto

Förderverein HIOB
Humanitäre Hilfe für Osteuropa e.V.

Weser-Elbe Sparkasse Bremerhaven
IBAN: DE54 2925 0000 0002 6055 62
BIC: BRLADE21BRS

oder werden Sie Fördermitglied

Freunde & Förderer

GEWOBA EWW
swb
Stadt Bremerhaven

Copyright © 2011 - HIOB e.V.